Interview – Bartists’ Team Member Benjamin

Das dritte Team-Mitglied in unserer Reihe “Bartists’ Bar Talk” ist Benjamin Wegner, der sich den Fragen über Calisthenics und seinen Erfahrungen in unserem Verein gestellt hat.

Benjamin Wegner ist 38 Jahre alt und seit Januar 2016 Mitglied der Bartists. Gemeinsam mit seiner Frau trat er unserem Verein bei um, wie er selbst sagt, einen Ausgleich zum Alltag zu schaffen und seinen Körper fit zu halten.

Während seiner sportlich engagierten Teilnahme an unseren Trainingseinheiten zeigt er immer wieder die nötige Disziplin und den Ehrgeiz um Grenzen hinter sich zu lassen und persönliche Ziele zu erreichen.


Wie bist du zu den Bartists gekommen?

» Über Danny [ebenfalls Mitglied im Bartists e.V.]. In Facebook hat er in einer Osthofener Gruppe gefragt, wer Lust hat Laufen / Joggen zu gehen. Das haben wir dann ein paar Mal zusammen gemacht. Im Gegensatz dazu haben wir Danny ins Johannes Centrum eingeladen, wo sich jeden Monat eine kleine Sportgruppe zum Yoga und Körpergewichtstraining trifft. So hat er meine Frau und mich auch einmal zum Bartists-Training mitgenommen. Das hat den Samen gesäht. «

Wie würdest du unsere Sportart Calisthenics beschreiben?

» Für Sport braucht man Platz, Motivation und Ehrgeiz. In den seltensten Fällen Geräte oder ein Fitnesstudio. Genau das greift Calisthenics auf! Herausforderungen annehmen und gemeinsam an Zielen arbeiten und sich entwickeln. «

Was begeistert dich besonders daran?

» Dass man (fast) keine Geräte oder Hilfsmittel braucht, sondern einfach loslegen kann. Das ist gesünder als jede Muckibude. Es geht viel um das Überwinden der eigenen Grenzen im Kopf, um Disziplin und Kontinuität. Alles Eigenschaften, die man im „echten“ Leben sehr gut gebrauchen kann. «

Wie oft und wie intensiv trainierst du in der Regel pro Woche?

» Bei den Bartists versuche ich am wöchentlichen Gruppentraining teinzunehmen. Einmal pro Woche gehe ich zum (Iyengar) Yoga und seit einem halben Jahr mache ich darüber hinaus jeden morgen 20 Minuten Frühsport in Form von Rückenübungen, Yoga-Sonnengrüßen und Meditation. «

Fokussierst du dich ausschließlich auf Calisthenics oder gehst du noch anderen Sportarten nach?

» Ehrlich gesagt ist Sport für mich viel Mittel zum Zweck. Ich sitze viel und brauche den körperlichen Ausgleich. Außerdem ist ein starker Körper besser geschützt vor Verletzungen. Calisthenics ist außerdem eine Vorbereitung für den jährlichen Surfurlaub. Ich habe das Surfen erst mit Anfang 30 und in einer sehr unsportlichen Verfassung angefangen. Erst durch Calisthenics habe ich meinen Körper so fit, auch das Surfen zu meistern. «

Wie gestaltest du dein Training? Verfolgst du einen persönlichen Trainingsplan?

» Ich freue mich darüber, wenn ich im geführten Training mitmachen kann. Durch den externen Plan und den Gruppenzwang ist man im positiven Sinne „gezwungen“ seine persönlichen Grenzen zu erweitern. «

Was konntest du seit deiner Zeit bei den Bartists bereits erlernen? Worauf bist du besonders stolz?

» Körperlich zum Beispiel schaffe ich eins/zwei Klimmzüge und auch so etwas wie den Frog-Stand. Hätte nie gedacht, dass ich das mal hinbekomme. Ich war immer recht unsportlich. «

Gibt es bestimmte Übungen, die du besonders gerne machst?

» Ich hasse eigentlich die meisten Übungen. 😉 Die Liebe kommt erst, wenn ich die Veränderungen am Körper merke. «

Was möchtest du in Zukunft unbedingt noch erlernen?

» Handstand! «

Was würdest du Menschen empfehlen, die gerne mit Calisthenics anfangen würden?

» Dranbleiben, Grenzen überwinden, Disziplin als Lebenstugend entdecken. «

Gibt es noch etwas, dass du loswerden möchtest?

» Ich finde es beeindruckend und ganz toll, dass die Verantwortlichen und Gründer der Bartists sich trauen etwas zu bewegen! Konkret: einen Verein gründen, das ganze so super professionell aufzuziehen und auch Jugendliche verantwortlich mit einzubinden. Dabei am Boden bleiben und Verständnis für Noobs wie mich haben. «

Vielen Dank für das Interview, Benjamin!